Das Hospiz St. Vincent
Geschichte des Hospizes St. Vincent
Auf Initiative von Monsignore Franz Völker wurde im März 2000 das Hospiz St. Vincent des Caritasverbandes Mannheim im Joseph-Bauer-Haus eröffnet. Den Mitarbeitern des Hospizes St. Vincent und den ehrenamtlichen Helfern der überwiegend im ambulanten Bereich wirkenden Ökumenischen Hospizhilfe ist es in kürzester Zeit gelungen, eine Atmosphäre zu schaffen, in der die Würde des Sterbenden gewahrt werden kann. In acht Einzelzimmern werden im Jahr etwa 120 Hospizgäste in der letzten Phase ihres Lebens gepflegt und begleitet. Auch die Angehörigen erfahren beim Abschiednehmen Unterstützung.
Die Hospiz-Idee
Es ist unser Anliegen, Menschen in der letzten Phase einer unheilbaren Krankheit zu unterstützen, zu pflegen und zu begleiten. Wir respektieren ihre Wünsche und lassen sie nicht allein. Die Schwerstkranken und Sterbenden sind unsere Gäste.
Hospizarbeit heißt für uns:
- Persönliche Zuwendung zum Sterbenden und zu seinen Angehörigen und Freunden
- Palliativ orientierte Pflege, die die individuellen Bedürfnisse und Wünsche der Hospizgäste berücksichtigt
- Angst, Schmerzen, Atemnot, Übelkeit, Erbrechen und andere körperliche Symptome zu lindern
- Dem Hospizgast die individuell größte Lebensqualität zu ermöglichen
- Begleitung in Lebensproblemen und seelsorgerische Betreuung
- Hilfe und Unterstützung für den Hospizgast und seine Angehörigen in der Zeit des Abschiednehmens zu leisten
Das Hospiz St. Vincent
Unser Hospiz ist in einem eigenständigen Bereich des Joseph-Bauer-Hauses untergebracht. Unseren Gästen stehen acht Einzelzimmer mit Nasszelle zur Verfügung. Die Zimmer sind mit einer Notrufanlage, Telefon, Fernseher sowie teilweise mit Klimaanlage ausgestattet. Hinzu kommt ein gemütlicher Aufenthaltsraum mit großer Dachterrasse und separater Küche.
Unsere Gäste können in einer Atmosphäre von Wärme und Geborgenheit ihre letzte Lebensphase verbringen.
Angehörige und Freunde sind jederzeit willkommen. Sie haben auch die Möglichkeit, bei uns zu übernachten. Im Aufenthaltsraum kann gemeinsam gegessen werden.
Die Kapelle, das Begegnungszentrum und der Garten des Joseph-Bauer-Hauses werden gerne in Anspruch genommen.
Es ist uns wichtig, dass unsere Gäste ihren eigenen Lebensrhythmus und ihre Lebensgewohnheiten beibehalten können.
