Unser Personal  

Unsere Pflegephilosophie 

Die Einrichtungen der stationären Altenhilfe des Caritasverbandes Mannheim e.V. bieten alten und pflegebedürftigen Menschen ein neues Zuhause und gewährleisten die Unterstützung, die sie benötigen, unabhängig von Geschlecht, Alter, sozialer Herkunft, Kultur, Religion, Nationalität oder sexueller Neigung.

Wir pflegen, betreuen und begleiten sie. Im Vordergrund steht die unantastbare Menschenwürde.

Pflege heißt für uns, den Menschen in seiner Ganzheit mit seiner eigenen Lebensgeschichte anzunehmen, d.h. unsere Bewohnerinnen und Bewohner zu achten, auf ihre physischen und psychischen Bedürfnisse einzugehen und sie in ihrer Selbstbestimmung zu unterstützen.

Unser Dienstleistungsangebot im Bereich der Pflege bietet neben einer indivi­duellen und aktivierenden Pflege, unter Einbeziehung prophylaktischer und rehabilitativer Maßnahmen sowie der behandlungspflegerischen Versorgung, auch die soziale und seelsorgerische Komponente.

Angehörige, Freunde sowie andere Personen aus dem sozialen und kirch­lichen Umfeld, sind unersetzliche Bezugspersonen für unsere Bewohnerinnen und Bewohner und für uns Partner bei der Pflege und Betreuung.

Sterben und Tod werden nicht tabuisiert. Leben und Sterben gehören untrennbar zusammen. Der Sterbende soll mit seinen Ängsten, Schmerzen und Bedürfnissen nicht alleine gelassen werden und erfährt deshalb  qualifizierte und intensive Begleitung sowie pastoralen Beistand.

Professionalität zur Erfüllung dieser anspruchsvollen Aufgabe erhalten unsere Mitarbeiter durch  Aus-, Fort- und Weiterbildung.

Wir pflegen Menschlichkeit und unser Verständnis von Menschlichkeit basiert auf dem christlichen Menschenbild.

Pflegerin gibt einer Senorin etwas zu trinken

Ziele der Pflege in unserer Einrichtung

Das vorrangige Ziel der Pflege- und Betreuungsleistungen ist die Beibehaltung der größtmöglichen Selbständigkeit und Selbstbestimmung unserer Bewohner. Dabei wird die persönliche und zeitgeschichtliche Biographie berücksichtigt. Durch unsere ganzheitliche, aktivierende und Bewohner orientierte Pflege wollen wir die Fähigkeiten und Ressourcen unserer Bewohner fördern.

In dem Bewusstsein, dass der Mensch aus Geist, Körper und Seele besteht, wird der Mensch in seiner persönlichen Lebenssituation akzeptiert und respektiert, beraten und motiviert.

Unser pflegerisches Handeln zielt darauf ab, dass die Bewohner sich in unserer Einrichtung zu Hause fühlen und jeder im Rahmen seiner Möglich­keiten möglichst lange am öffentlichen Leben teilhaben und so der gesell­schaftlich bedingten Isolation im Alter entgehen kann.

Es ist uns ein großes Anliegen, dass das persönliche Umfeld unserer Bewohner weitestgehend erhalten bleibt; deshalb möchten wir Angehörige und Bezugspersonen in der Pflege und Betreuung unserer Bewohner mit einbeziehen. Weiter ist unser Bestreben, dass Menschen nicht aufgrund einer spezifischen Krankheit und den daraus resultierenden Verhaltensauf­fälligkeiten ausgegrenzt werden. Daher praktizieren wir das System der integrativen Wohnbereiche.

Senorin wird von einer Pflegerin gewogen

Ziele der sozialen Betreuung im Joseph-Bauer-Haus

Vorrangig für unsere Arbeit ist es, die Bewohner darin zu unterstützen, ihr selbst bestimmtes Leben weiterzuführen bzw. ihre Selbständigkeit im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu erhalten. Dies schafft ein Gefühl der emotionalen Sicherheit. Aus diesem Empfinden heraus hat der Bewohner die Möglichkeit, neue Kraft und Motivation zu schöpfen. Übergeordnetes Ziel aller Bemühungen ist es, die Lebensqualität und Individualität der Bewohner sowie die Würde des Einzelnen zu wahren.

Körperliche, geistige und soziale Fähigkeiten sollen erhalten und reaktiviert, Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit gefördert werden. Die Orientierungsfähigkeit soll möglichst lange rhalten bleiben (zur Person, örtlich, zeitlich, situativ); der alte Mensch soll sich in angemessener Weise angeregt fühlen und seinen Lebensabend als eine erfüllte, wertvolle Zeit erleben, d.h. wir möchten Langeweile, Interesselosigkeit, Trägheit, Depression, Regression, Immobilität und Vereinsamung vermeiden.

Besonders wichtig ist uns, den religiösen Bedürfnissen unserer Bewohner nach zu kommen.

Sinnliche Wahrnehmungen gewinnen mit zunehmendem Lebensalter immer mehr an Bedeutung, daher ist es von großer Wichtigkeit, ihnen ein erhöhtes Maß an Aufmerksamkeit zu schenken.

Senorin geht in Begleitung einer Schwester und mit ihrem Rollator über den Gang spazieren

Sauberkeit und Hygiene

Nur wo es sauber ist und gut riecht, fühlt man sich wohl. Deshalb reinigen unsere Reinigungsmitarbeiter täglich alle Gemeinschaftsbereiche sowie die Zimmer der Bewohner einschließlich der Badezimmer und Toiletten. Wo Menschen sind, entstehen Gerüche auch Schmutz - die aber sollen unseren Bewohnern und auch den Angehörigen nicht lästig werden.
Auch aus medizinischen Gesichtspunkten schreiben die Hygiene in unserem Haus groß: Krankheitserreger dürfen sich nicht verbreiten, da unsere Bewohner aufgrund ihres Alters häufig körperlich geschwächt sind.
Die Bewohner des Joseph-Bauer-Hauses sollen sich zuhause fühlen - das geht nur da, wo die Sauberkeit stimmt.